Die 5 BESTEN am Donnerstag #57: 5 Filme, die ich zuletzt gesehen habe

Da es uns Gorana diese Woche so einfach macht, nutze auch ich einmal die Gelegenheit, ein paar Worte zu meinen zuletzt gesehenen Filmen loszuwerden. Momentan ist meine Filmauswahl nämlich wieder so bequem, dass es kaum mehr dazu zu sagen gibt als ein paar Worte. Sommer eben. Nach einem Tag mit dem Klops in der Sonne steht mir der Sinn meist nur noch nach etwas Leichtem, Atmosphärischem. Oft fällt da die Wahl auf Filme, die ich bereits kenne.  In zeitlich absteigender Reihenfolge also die 5 Filme, die ich zuletzt gesehen habe, über den gesamten Sommer verteilt:

1. Becks letzter Sommer (2015): Christian Ulmen spielt einen desillusionierten Musiklehrer in Berlin, der einst eine aufstrebende Musikkarriere vor sich hatte und nun hauptsächlich frustriert ist. Als er das musikalische Talent eines Schülers entdeckt, nimmt er diesen unter seine Fittiche und hofft mit ihm zusammen wieder groß rauszukommen. Ein netter Sommerfilm mit einer A- und einer B-Seite, auf der sich die Protagonisten ganz unverhofft auf einem Roadtrip durch Europa wiederfinden. Der Humor zündet nicht immer und vieles erscheint durch den unmotiviert wirkenden Genremix etwas aufgesetzt, aber die Geschichte hat einen guten Kern und der Soundtrack (von Bonaparte) ist top. Übrigens handelt es sich dabei um eine Verfilmung des Romans von Benedict Wells, was ich erst im Abspann erfuhr.

 

2. Friends with Money (2006): Mir war nach einem Frauenfilm, also mussten Jennifer Aniston, Frances McDermott, Joan Cusack und Catherine Keener herhalten. Eine interessante Kombination wie ich finde, und so war der Film dann tatsächlich ganz eindrücklich. In erster Linie weil Jennifer Aniston hier einmal nicht Everybodys Darling verkörpert. Als kiffende Putzfrau ohne Ehrgeiz und mit leichtem Hang zum Stalking gibt sie ihren wohlsituierten verheirateten Freunden, die natürlich nicht weniger problembeladen sind, Grund zur Sorge. Ein Film, der vor allem davon lebt, dass er den Finger genüsslich in verschiedenste Alltagswunden legt.

3. My Girl – Meine erste Liebe (1992): Nachdem der Film meine Top-5 der Sommerfilme anführte, war es mal wieder an der Zeit reinzugucken. Und was soll ich sagen, er ist noch immer eine Wucht. Selbst wenn ich mich jetzt mehr mit Dan Aykroyd identifizieren kann als mit Anna Chlumsky.

4. Der große Gatsby (2013): Nachdem ich Fitzgeralds Roman gelesen hatte, brauchte ich den Vergleich mit der Verfilmung und war tatsächlich erstaunt, wie nah Baz Luhrmann am Original geblieben ist, auch wenn mir der Film inzwischen viel zu künstlich aufgebauscht erscheint.

5. Neue Vahr Süd (2010): Bremen, ein Stück Heimat, selten so cool in Szene gesetzt, wenn auch leider nicht immer so logisch. Als Christian Ulmen Fan (siehe oben) musste ich mich nach Herr Lehmann (2004) ersteinmal daran gewöhnen, dass in der Verfilmung des Prequels von Sven Regner nun nicht mehr er, sondern Frederick Lau die Hauptrolle spielt. Mittlerweile habe ich Lau (4 Blocks) aber in mein Herz geschlossen und so passte er beim neuerlichen Sehen für mich nun doch sehr gut zu diesem herrlichen Schluri-Charakter.

 

 

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6 Kommentare zu „Die 5 BESTEN am Donnerstag #57: 5 Filme, die ich zuletzt gesehen habe“

  1. „My Girl“ sollte ich vielleicht auch einmal wieder schauen, um zu sehen, wie sich meine Perspektive über die Jahre verlagert hat. Nur verbinde ich mit dem Film sehr traumatische Erinnerungen (und viele, viele Tränen).

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