Das Beste aus 2018

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2018 habe ich 25 Bücher gelesen (klingt verdammt wenig), 48 Filme gesehen und in 32 Serien zumindest einmal reingeguckt (klingt verdammt zu viel). Den Vorsatz vom letzten Jahr, mehr zu lesen und weniger zu glotzen, habe ich nicht eingehalten. Im Gegenteil: Die Zahl der halbherzig gebingten Serien hat eher zugenommen. Zum einen liegt das daran, dass wir uns dieses Jahr endgültig vom herkömmlichen Fernsehen verabschiedet haben. Zum anderen waren die letzten Monate so anstregend, dass ich oft weder die Muße noch die nötige Konzentration für Dinge hatte, die meine volle Aufmerksamkeit erforderten.

2018 hielt nämlich einen festen Fahrplan für mich bereit: 9 Monate Schwangerschaft, 3 Monate Baby-Wahnsinn. Und dazwischen der längste und heißeste Sommer. Und so habe ich mich auch am Ende dieses Jahres noch nicht ganz regeneriert von dieser Mutterschaft 2.0, die nebst allen emotionalen Hochs und Tiefs vor allem sehr zeitintensiv ist. Mit zwei Kids ist jede Minute, die man für sich selbst hat, ein Luxusgut. Weshalb ich im neuen Jahr auch darüber nachdenken muss, was und wie viel von diesem Blog ich noch weiterführen will. Zudem könnte er mal einen neuen Anstrich vertragen.

Seltsam wie schnell etwas, das man eigentlich zum Vergnügen macht, zu einer selbst auferlegten Pflicht wird. Hätte ich aber nicht alles dokumentiert, was ich gelesen und gesehen habe, könnte ich jetzt auch nicht diese spaßigen, kleinen Best-Of-Listen machen.

Beste Bücher 

Großartig, klug und emotional waren die meisten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Auch wenn mir klar geworden ist, dass ich nicht jeden dickwanstigen Roman mögen muss, nur weil er das Prädikat ,,Klassiker“ trägt (Die Blechtrommel oder Schau heimwärts, Engel). 

  1. Anthony Doerr: Alles Licht, das wir nicht sehen (2014)
  2. Juli Zeh: Unterleuten (2016)
  3. Gabriel García Márquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera (1985)
  4. Ronja von Rönne: Wir kommen (2017)
  5. Anna Galkina: Das neue Leben (2017)

Beste Filme

Von den 48 Filmen, die ich dieses Jahr gesehen habe, dienten die meisten eher der Stimmungsmache. Es scheint, ich verabschiede mich immer mehr von diesem Medium und schlage mich zunehmend auf die Seite der Serien. Die lassen sich im Alltag einfach besser portionieren (traurig aber wahr). Und doch gab es auch dieses Jahr ein paar kleine feine Highlights. Mein persönliches: die wunderbare Greta Gerwig.

  1. Raum (2016)
  2. Frances Ha (2013)
  3. Maudie (2017)
  4. In den Gängen (2018)
  5. Mistress America (2015)

Beste Serien

Die Menge an Serien hat zugenommen, nicht aber die Qualität. Und so kann ich eigentlich von keiner Serie sagen: Die war es dieses Jahr! Dafür waren zu viele dabei, die ihr Niveau nicht halten konnten. Das trifft auf Mr. Robot genauso zu wie auf Babylon Berlin oder The Path. Und doch sind das die Serien, die hängengeblieben sind. Wie schon letztes Jahr, haben mich auch 2018 wieder einige deutsche Serien positiv überrascht. Etwa Bad Banks und zuletzt auch Dogs of Berlin, wenn die Netflix-Serie mir doch eine Spur zu gewollt provokant war. Mein Vorsatz für 2019: Serien wieder mehr nach meinem persönlichen Geschmack auszuwählen, statt mich ständig von den Streamingdiensten einlullen zu lassen.

  1. Mr. Robot – Staffel 1 (2015)
  2. Babylon Berlin – Staffel 1 (2017)
  3. The Path (2016-2018)
  4. The Terror (2018) 
  5. American Crime Story – The People v. O.J. Simpson (2016)
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