Die 5 BESTEN am Donnerstag #57: 5 Filme, die ich zuletzt gesehen habe

Da es uns Gorana diese Woche so einfach macht, nutze auch ich einmal die Gelegenheit, ein paar Worte zu meinen zuletzt gesehenen Filmen loszuwerden. Momentan ist meine Filmauswahl nämlich wieder so bequem, dass es kaum mehr dazu zu sagen gibt als ein paar Worte. Sommer eben. Nach einem Tag mit dem Klops in der Sonne steht mir der Sinn meist nur noch nach etwas Leichtem, Atmosphärischem. Oft fällt da die Wahl auf Filme, die ich bereits kenne.  In zeitlich absteigender Reihenfolge also die 5 Filme, die ich zuletzt gesehen habe, über den gesamten Sommer verteilt: Weiterlesen „Die 5 BESTEN am Donnerstag #57: 5 Filme, die ich zuletzt gesehen habe“

Die 5 BESTEN am Donnerstag #51: Sommerfilme

Sommerfilme mag ich. Das Timing ist perfekt. Zeit, mal wieder bei Goranas 5 BESTEN am Donnerstag mitzumachen. Und weil man den Sommer als Kind noch am intensivsten erlebt hat und dazu noch viel Zeit zum Filmegucken hatte, fallen mir zum Thema Sommerfilme spontan erstmal ein paar Kinder- bzw. Jugendfilme ein. Die nämlich, die auf mich auch heute noch eine magische Wirkung haben. Hauptsächlich wegen der Erinnerungen an sechs ewig lange Ferienwochen. Hier also meine 5 besten Sommerfilme.
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Resteverwertung: Mein Frühling in bewegten Bildern

Wenn schon Medienreflexion, dann richtig. Und so müssen auch die Filme und Serien thematisiert werden, die man nur halbherzig konsumiert hat oder die allein dem Zweck dienten, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Nach der filmintensiven Award-Season  war meine Filmauswahl in den letzten Monaten jedenfalls eher bequem und nostalgisch motiviert. Nur wenige neue, und noch weniger aktuelle Filme schafften es ins Abendprogramm. Dafür entdeckte ich die ein oder andere alte Perle wieder.

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2001: Odyssee im Weltraum (1968)

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Quelle

Endlich habe auch ich es geschafft, diese gewaltige Filmbildungslücke zu schließen, die sich 2001: Odyssee im Weltraum nennt. Zurecht ist Stanley Kubricks Sci-Fiction-Oper ein Klassiker, über den man heute noch spricht. Allerdings haben mich neuere Sci-Fiction-Filme á la Insterstellar (die sich natürlich auch an 2001 orientieren), so vorgeprägt, dass es mir bei diesem Klassiker von 1968 eindeutig an Spannung fehlte.

Ein Masterpiece der Filmkunst

Und so bin ich bei der Wertung dieses Films, der 2008 zum besten Sci-Fiction-Film aller Zeiten gewählt wurde, zwiegespalten zwischen objektiver und subjektiver Wahrnehmung. Ohne Frage ist dieser Film ein Geniestreich, der Filmstudenten zurecht als Musterbeispiel der Filmkunst vorgeführt wird. Allein diese gewaltige Musik-Bild-Komposition, die opernhafte Dimensionen annimmt, erscheint einmalig. Genau wie die geniale Idee, einen Sci-Fiction-Film mit der Geburtstunde der menschlichen Gewaltherrschaft beginnen zu lassen: bei den Menschenaffen, die entdecken, dass man einen Knochen auch als Waffe benutzen kann.

In einem der wohl berühmtesten Schnitte der Filmgeschichte (das durfte auch ich in einem Medienseminar lernen) folgen wir diesem in den Himmel geschleuderten Knochen und landen im Weltall, wo er Millionen Jahre später die Form eines Raumschiffes annimmt. Im Jahre 2001 haben die Menschen ihre Überlegenheit so weit ausgebaut, dass sie selbst den Weltraum beherrschen. Die Technik – das deutete die welterste Waffe bereits an – hat jedoch beträchtliche Schattenseiten. Die beklemmende Auseinandersetzung zwischen der Besatzung der Jupiter-Mission und dem Boardcomputer HAL zeigt: der Mensch hat seine Macht komplett an das Werkzeug / die Maschine abgetreten und ist nun kaum mehr als ihr Spielball. Weiterlesen „2001: Odyssee im Weltraum (1968)“

Die versunkene Stadt Z (2017)

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(c) Studiocanal

Wenn Charlie Hunnam und Robert Pattinson einen Film zusammen machen, der auch noch von Brad Pitt produziert wird, kann das für eine Frau Grund genug sein ins Kino zu gehen. Da letzterer allerdings nicht zu sehen ist und die ersten beiden aufgrund ihrer Schnurr- und Zottelbärte kaum wiederzuerkennen sind, sollte frau auf jeden Fall auch Interesse für die Thematik mitbringen: Entdeckungsreisen in das unerschlossene Amazonas-Gebiet des frühen 21. Jahrhunderts und die fixe Idee von einer versunkenen Zivilisation, die das Leben eines Mannes bestimmt.

Die versunkene Stadt Z von James Gray basiert auf dem gleichnamigen Roman von David Grann und erzählt die wahre Geschichte von Percy Fawcett (Charlie Hunnam), einem britischen Forschungsreisenden, der nach zwei abenteuerlichen Vermessungsreisen im Amazonas-Gebiet, der festen Überzeugung ist, eine untergegangene Hochkultur entdeckt zu haben, der er den Namen Z gibt. Weil niemand in seiner Heimat an eine solche Zivilisation glauben will, wird Z für Fawcett zu einer fixen Idee und die Erbringung eines Beweises zur Lebensaufgabe. Zusammen mit seinem ältesten Sohn macht er sich 1925 –  fast 20 Jahre nach seiner ersten Südamerika-Reise – auf zur nächsten Expedition und verschwindet spurlos.  Weiterlesen „Die versunkene Stadt Z (2017)“

And the Oscar goes to…: Filme im Februar

Spätestens als der von Alter und Krankheit gezeichnete Michael J. Fox aus seinem DeLorean stieg, um zusammen mit Seth Rogen (in Nike-Powerlatschen) einen Preis zu präsentieren, wusste ich, warum ich mich von diesem Spektakel jedes Jahr aufs Neue einfangen lasse. Die Oscars mögen zu weiß sein, zu selbstverliebt, zu eintönig, zu mainstreamig – am Ende feiern sie doch immer auch die Kinoliebe. Dieses Jahr fühlte ich mich besonders gut unterhalten. Vielleicht weil die Academy sich angesichts des amtierenden US-Präsidenten besondere Mühe gab, vielfältig und politisch korrekt zu sein (einzig Matt Damon hatte einen schweren Stand). Vielleicht auch, weil ich es tatsächlich geschafft habe, einige der Filme im Vorfeld zu sehen.

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Mein Januar in Filmen

Wenn der Januar überstanden ist, sind es nur noch vier Wochen, die uns vom Frühlingserwachen trennen. Deshalb weine ich diesem Monat nicht hinterher, zumal er sehr arbeitsreich und voller kleiner lebensverändernder Ereignisse war. Dementsprechend wenig Zeit und Muße fand ich zum Lesen (Alles über Sally), was sich in den folgenden Wochen (Portugal, ahoi) hoffentlich ändern wird. Was mich im Januar jedoch immer wieder aus meinem kleinen Neujahrsblues holt, sind Filme. Denn es ist der Beginn der Award Season und das spornt schon mal grundsätzlich zum Filmegucken an. Diesen Monat waren wahre Perlen dabei, die selbstverständlich zu Recht auf den Oscar hoffen dürfen. Weiterlesen „Mein Januar in Filmen“