Der September in Filmen

Der Herbst war schneller da als erwartet und mit ihm das Bedürfnis, sich einzuigeln. Wenn nicht gerade eine Folge Mad Men (aktuell Staffel 4 und es ist die pure Freude), musste es ein zur Stimmung passender Film sein. Ein paar Filme sind im September also zusammengekommen: ein Filmklassiker aus den 70ern, was fürs Herz, zwei Blödelfilme für die kopflose Unterhaltung, zwei bewegende Musiker-Dokus und neben Berlin Syndrom sogar noch ein weiterer aktueller Film, der obwohl vielversprechend, leider ein Reinfall war.

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Maggie’s Plan – Die Frau, ein Kontrollfreak

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Wirklich gute romantische Komödien sind in den letzten Jahren rar gesät. Umso schöner ist es, in diesem Genre noch positiv überrascht zu werden. Maggie’s Plan von Rebecca Miller und mit Greta Gerwig, Ethan Hawke und Julianne Moore ist intelligent, ungekünstelt und erfrischend kurzweilig. Und obwohl die RomCom in New Yorker Intellektuellenkreisen spielt und leicht an Woody Allen erinnert, kommt sie bei Weitem nicht so verkopft daher wie man auf den ersten Blick annehmen würde.

Worum es geht

Die junge, etwas schrullige, zur Kontrollsucht neigende Uni-Dozentin Maggie (Greta Gerwig) will Mutter werden. Da sie weiß, dass sie es nie lange genug mit einem Mann aushält, nimmt sie das Projekt Kind dank Samenspender selbst in die Hand und setzt einen Termin zur Selbstbesamung an. Just in diesem Moment klingelt es an der Tür: es ist John (Ethan Hawke), der hochintelligente, leider verheiratete ,,Bad Boy“ aus dem Anthropologie-Fachbereich, der genug von seiner egozentrischen Frau Georgette (Julianne Moore) hat und Maggie seine Liebe gesteht. Weiterlesen „Maggie’s Plan – Die Frau, ein Kontrollfreak“